Die Projekte

Annaberg goes Wilde

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Annaberg goes Wilde

The Canterville-Ghost-Project 2010. Am ersten Septemberwochenende 2010 wird im Klostergarten in Annaberg-Buchholz ein kleines Festival veranstaltet. Als Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung wird „Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde zur Aufführung gebracht. In der skurrilen und witzigen Geschichte von Oscar Wilde geht es um eine amerikanische Familie, die nach Canterville zieht und ein Gespenst, das ganz und gar nicht gespenstisch ist und niemanden mehr erschrecken kann. Das Stück eignet sich besonders, weil es Raum für unterschiedlichste Formen der Darstellung und Bearbeitung bietet. Die Regiekonzeption obliegt Sascha Krohn. Das Theaterstück soll eine Aufführung werden, in der sowohl Profi- als auch Laiendarsteller mitwirken. Das Bühnenbildkonzept beinhaltet, dass die Räume des Schlosses, in dem die Handlung des Stückes spielt, mit großformatigen Gemälden behangen werden und so eine Art „Ahnengalerie“ angedeutet wird. Diese Gemälde sollten möglichst von vielen verschiedenen Künstlern gestaltet werden. Die Aufführungen an dem Wochenende werden von einem Rahmenprogramm begleitet sein.

 

Es war ein lang gehegter Wunsch vom Initiator des Projektes, Alexander Müller- Leichsner (Leiter der Dekorationsabteilung des Winterstein-Theaters), „Das Gespenst von Canterville“ mit Freunden und Bekannten theatralisch, filmisch, bildkünstlerisch und musikalisch umzusetzen. Aufgrund der vielen positiven Reaktionen entwickelte sich daraus eine greifbare und umsetzbare Projektidee. Und es hat sich eine Interessengemeinschaft gegründet, die Stadt wird als Veranstalter auftreten. Mitwirkende sind u.a. das Neue Konsulat (lichtfabrik e.V.), der Alte Brauerei e.V., Kunstkeller e. V. und das Eduard-von-Winterstein-Theater. Aber es werden noch Mitstreiter gesucht, die Lust haben, Kontakte zu knüpfen, sich in jedweder Form einzubringen, zu helfen, zu engagieren, gemeinsam Spaß zu haben und etwas wachsen zu lassen.

 

Die Ziele dieses soziokulturellen Projektes bestehen darin, eine Vernetzung von Menschen verschiedener Interessengruppen zu entwickeln, eine Gesinnungsgemeinschaft zu schaffen und die Kontakte zwischen den teilnehmenden Personen und Institutionen zu vertiefen. Und auch nachhaltig etwas für die Region zu tun, ist ein Ziel. Der „regionale Gewinn“ – für den Kulturraum, die Stadtentwicklung Annaberg-Buchholz, das positive Image der Region, die Belebung der Innenstadt, und die Erschließung vorhandenen Potentials soll nicht aus den Augen verloren werden.

 

Wer sich an dem Projekt beteiligen möchte meldet sich bitte unter: canterville.ghost.project@web.de

 

Das Canterville-Ghost-Project bei MySpace

 


Der lange Weg nach Europa

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Projektflyer 2008

Oktober 2009 – März 2011. Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung Europas nach 1945. Themenschwerpunkt liegt hierbei auf dem geteilten Deutschland, welches lange Zeit den Hauptstreitpunkt im Kalten Krieg darstellte; internationalen Wechselwirkungen, der Wiedervereinigung und dem Umgang mit der Vergangenheit heute. Es werden Filme gezeigt, die diese Ära sowohl nachdenklich als auch lustig behandeln. Mit unserem Projekt möchten wir durch das Medium Film zur politischen und geschichtlichen Aufklärung beitragen. Durch das Aufzeigen verschiedener Unterthemen (z.B. RAF/Widerstandsbewegungen in der DDR, Emanzipation in Ost und West, Jugendbewegungen in Ost/West, Kunst und Kultur/Zensur) möchten wir in vergleichender Art und Weise gesellschaftliche Probleme ansprechen, gegen Propaganda und Populismus sensibilisieren und zum Demokratieverständnis aufrufen. Dabei bemühen wir uns im Umgang mit der DDR entgegen einer idealisierenden Retro-Welle zu arbeiten, ohne jedoch gute Strukturansätze unerwähnt zu lassen.

 


Europatour durch Filmkultur

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1. Plakat, Sommer 2008

April 2008 – September 2009. Unser erstes Projekt trug den Titel „Europatour durch Filmkultur“. Nach dreimonatiger Vorbereitungszeit konnten wir am 1. August 2008 das Neue Konsulat eröffnen, in welchem unsere Projekte realisiert werden. Bis zum Jahresende 2008 zeigten wir dort alle 14 Tage einen Film zu einem bestimmten Thema. Seit Januar 2009 finden unsere Veranstaltungen wöchentlich statt. Die Förderperiode seitens der EU für das Projekt „Europatour durch Filmkultur“ endete im Juli 2009.
Mit diesem Projekt wollten wir über das Medium Film für verschiedene Themen sensibilisieren, junge Menschen zum Nachdenken und zur Diskussion regionaler Probleme (z.B. Arbeitslosigkeit, Rechtsradikalismus) anregen, Toleranz gegenüber anderen Kulturen, Religionen und Weltanschauungen fördern und junge Menschen motivieren, sich für unsere Region zu engagieren.