Programmkalender

Programm vom 23.05.2018 bis 22.06.2018

26.05. 2018

Kulturkampf und Gewissen (Lesung und Diskussion)

Beginn: 19 Uhr

Die "Lebensschutz"-Bewegung will in die Offensive. Sie möchte nicht nur die Zugänge zu Schwangerschaftsabbrüchen erschweren, sondern führt auch einen Kulturkampf zur Retraditionalisierung der Geschlechter- und Familienverhältnisse, um christliche Moral und das ärztliche Gewissen. Damit ist sie Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen, Aufschwungs. Die Autor*innen analysieren in "Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der "Lebensschutz"-Bewegung" die neuen medizinethischen Strategien der "Lebensschutz"-Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche. Damit liefern sie das Material für eine kritische Auseinandersetzung mit den "Lebensschützern" - und die Grundlage für den nötigen Widerstand.

Über ein Jahr lang hat Eike Sanders, Mitarbeiterin des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz) recherchiert, zusammen mit ihrem Kollegen Ulli Jentsch und der freien Journalistin und Autorin Kirsten Achtelik die Expertise zusammengestellt, gelesen und geschrieben, Thesen und Erkenntisse mit Kolleg*innen und Aktivist*innen diskutiert. Alle Autor*innen publizieren seit Jahren zu diesem Themengebiet.

06.06. 2018

Richtig autistisch

DOKUREIHE AM SCHNAPSZAHLTAG

Wir zeigen ein Mal im Monat einen Film des Medienprojekt Wuppertal. Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich das Medienprojekt zur größten und ambitioniertesten Jugendvideoproduktion in Deutschland. Die Dokumentationen behandeln gesellschaftliche Tabu- und Randthemen, denen sich die Filmemacher im Alter von 14-28 Jahren sehr einfühlsam nähern.

Richtig autistisch
Ein Film über eine sechsköpfige Familie, in der vier Familienmitglieder Autisten sind, sowie die Hürden, die sie in der Gesellschaft zu meistern haben.

16.06. 2018

Son of Saul (Film)

Beginn: 20 Uhr

Ein ungarisches Filmdrama über die Möglichkeiten und Grenzen des Widerstandes in einem NS-Vernichtungslager während des Zweiten Weltkrieges. Preisgekrönter Film in Cannes. Hart und ehrlich.

Aus rein rechtlichen Gründen ist es nicht-kommerziellen Veranstaltern, wie uns, nicht gestattet das Filmprogramm mit Titeln zu bewerben. Dieses sogenannte "Außenwerbeverbot" gilt nicht in unseren Räumen. Nähere Informationen sind in unseren Programmflyern zu finden. Weiterhin besteht die Möglichkeit unseren wöchentlichen Newsletter zu abonnieren.